Rettung für weiche Blätter von HanfbogenDarum geht es und so bringt man es wieder in Form

Der Hanfbogen (Sansevieria), auch als Bogenhanf bekannt, ist eine der pflegeleichtesten Zimmerpflanzen. Er überlebt selbst unter widrigen Bedingungen und ist besonders für Anfänger geeignet. Doch manchmal bemerken Pflanzenbesitzer, dass die Blätter des Hanfbogens weich werden und ihre aufrechte Form verlieren. Was steckt dahinter? Und vor allem: Wie lässt sich dieses Problem beheben? In diesem Artikel gehen wir den Ursachen auf den Grund und zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Hanfbogen wieder in Form bringen.

Warum werden die Blätter des Hanfbogens weich?

Ein gesunder Hanfbogen zeichnet sich durch feste, fleischige und aufrechte Blätter aus. Wenn die Blätter weich und schlapp werden, kann das verschiedene Ursachen haben:

  1. Zu viel Wasser: Hanfbogen ist eine Sukkulente und speichert Wasser in seinen Blättern. Zu häufiges Gießen kann dazu führen, dass die Wurzeln verfaulen und die Pflanze kein Wasser mehr aufnehmen kann.
  2. Staunässe: Ein schlecht durchlässiges Substrat oder ein Topf ohne Abflusslöcher kann Staunässe verursachen. Dadurch beginnen die Wurzeln zu faulen, und die Blätter werden weich.
  3. Zu wenig Wasser: Obwohl Hanfbogen Trockenheit gut verträgt, kann extreme Trockenheit dazu führen, dass die Blätter schlaff werden.
  4. Falscher Standort: Zu wenig Licht oder extreme Temperaturschwankungen können die Pflanze schwächen und dazu führen, dass die Blätter an Festigkeit verlieren.
  5. Nährstoffmangel: Fehlen essenzielle Nährstoffe, kann sich dies negativ auf die Zellstruktur der Pflanze auswirken.

Wie bringt man den Hanfbogen wieder in Form?

Zum Glück gibt es verschiedene Möglichkeiten, Ihren Hanfbogen zu retten und seine Blätter wieder zu festigen.

1. Das richtige Gießverhalten

  • Gießen Sie den Hanfbogen erst, wenn die oberste Erdschicht vollständig ausgetrocknet ist.
  • Verwenden Sie am besten kalkarmes Wasser, das auf Raumtemperatur gebracht wurde.
  • Im Winter benötigt die Pflanze noch weniger Wasser als im Sommer.

2. Staunässe vermeiden

  • Wählen Sie einen Topf mit Abflusslöchern.
  • Nutzen Sie durchlässige Erde mit Sand- oder Perlitanteil.
  • Nach dem Gießen sollte kein Wasser im Untersetzer stehen bleiben.

3. Den richtigen Standort wählen

  • Der Hanfbogen bevorzugt einen hellen Standort mit indirektem Licht.
  • Direkte Mittagssonne kann die Blätter verbrennen, während zu wenig Licht das Wachstum hemmt.
  • Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad Celsius sind ideal.

4. Nährstoffe gezielt zuführen

  • Düngen Sie den Hanfbogen in der Wachstumsphase (Frühling bis Herbst) alle vier Wochen mit einem kaktusgeeigneten Dünger.
  • Im Winter benötigt die Pflanze keine Düngung.

5. Geschädigte Blätter entfernen

  • Falls Blätter stark erweicht sind, können sie mit einem scharfen Messer bodennah abgeschnitten werden.
  • Dies fördert das Wachstum neuer, gesunder Triebe.

Fazit

Weiche Blätter beim Hanfbogen sind ein deutliches Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt. Die häufigste Ursache ist zu viel Wasser oder Staunässe, doch auch Lichtmangel und Nährstoffmangel können das Problem begünstigen. Wer die Pflanze richtig gießt, einen geeigneten Standort wählt und für eine lockere, durchlässige Erde sorgt, kann den Hanfbogen retten und wieder in seine natürliche Form bringen. Mit diesen Tipps bleibt Ihre Sansevieria gesund und kräftig!

Leave a Comment